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Sorgen-los Impfen im Impf-Salon

Für viele Menschen führen die Corona-Pandemie und ihre Folgewirkungen zu außergewöhnlich hohen Belastungen. Die Stadt Wien hat, etwa mit der Corona-Sorgenhotline Wien, schon früh Angebote geschaffen, die Menschen helfen, mit diesen Belastungen besser zurechtzukommen.

Gleichzeitig wird intensiv daran gearbeitet, den Ursachen vieler Belastungen – etwa durch ein umfangreiches Test- und Impfangebot – entgegenzutreten. Dass die Corona-Schutzimpfung das am besten geeignete Mittel ist, um sowohl einzelne Menschen zu schützen als auch der Pandemie als solche ein Ende zu bereiten, ist in Politik und Wissenschaft unumstritten.

Für einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung reicht diese Erkenntnis alleine jedoch nicht aus, das Angebot der Schutzimpfung auch anzunehmen. Dem Wunsch, sich und andere zu schützen steht das Problem entgegen, dass die Impfung selbst als belastend wahrgenommen wird. Zum Beispiel haben 3% bis 4% aller Erwachsenen Studien zufolge eine sehr starke Angst (Phobie) vor Injektionen, Verletzungen oder Blut. Anderen ist bei Impfungen oder im Kontakt mit Ärzt*innen zumindest sehr unwohl oder die Corona-Schutzimpfung ist aus anderen Gründen mit Ängsten und Sorgen verbunden.

Für diese Menschen hat die Stadt Wien (basierend auf einem Konzept der Psychosozialen Dienste in Wien und in Kooperation mit dem Samariterbund Wien) ein eigenes und ihren Bedürfnissen entsprechendes Angebot geschaffen. Allen Wiener*innen soll ermöglicht werden, medizinisch wichtige Maßnahmen angstfrei ergreifen zu können.

Sorgen-los Impfen ist ein zentrales Angebot der Stadt Wien für Menschen, denen das Thema Impfen Sorge bereitet oder für die das Impfen angstbesetzt ist. Das Angebot von Sorgen-los Impfen besteht aus der Corona-Sorgenhotline Wien (für telefonische Beratung, Terminvergabe und laufende Betreuung) und dem Impf-Salon – einem eigens eingerichteten Ort mit speziell geschultem Personal.

Die Anmeldung erfolgt über die Corona-Sorgenhotline der Stadt Wien (01 4000 53000 – Montag bis Sonntag von 08:00 bis 20:00 Uhr). Die Mitarbeiter*innen der Hotline klären gemeinsam mit den Interessent*innen, welches Impfangebot in der jeweiligen Situation am besten geeignet ist. Sie veranlassen dann alles Weitere und klären ausführlich über den Prozess auf – keine Fragen bleiben offen. Sie kümmern sich, auf Wunsch, auch um die Organisation eventueller Folgetermine und bleiben mit den Interessent*innen in Kontakt.

  • Dieses Angebot steht allen offen, für die eine Corona-Schutzimpfung mit besonders negativen Emotionen in Verbindung steht. Das sind zum Beispiel Leute, die unterschiedlich stark ausgeprägte Angst vor Nadeln, Spritzen, Injektionen und sonstigen mit dem Impf-Erlebnis in Verbindung stehenden Dingen haben.
     
  • Auch Leute, denen der Besuch herkömmliche Gesundheitseinrichtungen und Impfangebote sehr unangenehm ist, können sich anmelden.
     
  • Leute, die besonders große Sorgen haben, dass ihnen durch die Impfung Nachteile entstehen (Probleme mit Freunden, Familie oder dem Arbeitgeber, Impfreaktionen, Schmerzen) können besonders umfassend beraten werden.
     

Grundsätzlich gilt: ein Anruf bei der Corona-Sorgenhotline Wien kann jederzeit und ohne jede Einschränkung erfolgen. Gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen kann dann ausführlich geklärt werden, welche Angebote sich am besten eignen.

Der Impf-Salon ist ein geräumiger, freundlicher Ort, an dem auch die jeweiligen Bedürfnisse der Besucher*innen individuell eingegangen wird. Die Termine werden nach Anruf bei der Corona-Sorgenhotline Wien so organisiert, dass vor Ort keinerlei Druck entsteht. Es ist ausreichend Zeit für ausführliche Gespräche mit den anwesenden Fachexpert*innen. Neben allgemeinen Fragen zur Corona-Schutzimpfung wird auch besprochen, ob und wenn ja, wie die Schutzimpfung erfolgen soll, damit das Impferlebnis möglichst entspannt und angenehm ist.

Die Berater*innen der Sorgenhotline bleiben anschließend bis zu eventuellen Folgeterminen und darüber hinaus in Kontakt – niemand muss die Pandemie alleine durchstehen!

Im Notfall: 01 31330